Mit vielen Augen sehen.

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Am Montag, den 02. Februar 2026 eröffnete der Vorstandsvorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Sachsen-Anhalt (LAG WfbM) Herr Martin Schreiber zusammen mit dem Sozialbürgermeister der Stadt Merseburg Herrn Bellay Gatzlaff die Ausstellung „Mit vielen Augen sehen“ im Alten Rathaus Merseburg. Aus Ihrer Tätigkeit als Werkstatträte berichteten Mario Schenk und Vorstandsmitglied der LAG WfbM Robert Kubatz.

Die Wanderausstellung gastiert in ihrem dritten Jahr als Präsentation der LAG WfbM in Merseburg. Die Schau wird im Alten Rathaus gezeigt, wo sich der Bürgerservice der Stadt, das Einwohnermelde- und Gewerbeamt sowie das Fundbüro befinden. Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende können die Ausstellung vom 02. Februar bis 31. März zu den Öffnungszeiten des Alten Rathauses besuchen. Vorgestellt wird dort auch der Merseburger René Lindner, der seit seiner Geburt mit körperlichen Benachteiligungen lebt und der mit seinem unglaublichen Optimismus für alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – ein Vorbild ist.

Seit ihrem Bestehen hat „Mit vielen Augen sehen“ unter anderem in Halle, Magdeburg, Aschersleben, Weißenfels, Bitterfeld-Wolfen, Lutherstadt Wittenberg, Haldensleben, Jessen und Köthen Station gemacht. Die Ausstellung ist Teil der im Spätsommer 2023 gestarteten gleichnamigen Kampagne. Sie zeigt verschiedene Akteure im Kontext der Arbeit von Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Porträtiert sind Werkstattbeschäftigte, Angehörige, Unternehmer sowie Menschen aus dem sozialen Umfeld der Werkstätten in ganz Sachsen-Anhalt.

Ziel der Kampagne, die mit dem ersten Werkstättentag des Landes am 12. September 2023 auf dem Alten Markt in Magdeburg ihren Auftakt feierte, ist das Vermitteln von Sichtweisen, Erfahrungen und Einblicken in die vielschichtige Welt der Werkstätten.

Noch immer dringt zu wenig über die Arbeit von und in Werkstätten für Menschen mit Behinderung bis zur breiten Öffentlichkeit vor. Über die Leistungen sowie den Alltag der dort Beschäftigten wollen Kampagne und Ausstellung informieren und so Wissenslücken schließen. Die Porträts von 22 Protagonistinnen und Protagonisten mit ihren persönlichen Geschichten erzählen dem Betrachter anschaulich, was sie mit Werkstätten für behinderte Menschen verbindet. Weil die Exposition inzwischen in dreifach identischer Form angelegt ist, sind Parallelpräsentationen an verschiedenen Orten möglich. Aktuell wird sie zeitgleich noch bis 27. Februar in der Stadtverwaltung Zeitz gezeigt.

Weitere Infos finden Sie unter www.mitvielenaugen.de